Baskenland Tourismus | Die Flysch-Route soll zum Geopark werden

Die Gemeinden Zumaia, Mutriku und Deba haben eine Vereinigung ins Leben gerufen, um die Bewerbung in die Wege zu leiten.

Die Steilwände des Flyschs  zwischen Deba und Zumaia sind eine der beeindruckendsten Gegenden der baskischen Küste. Immer mehr Besucher werden ob der zerklüfteten Schönheit des ebenfalls als Rasa Mareal bekannten Gebietes in Erstaunen versetzt. Nun haben die Gemeinderäte von Zumaia, Mutriku und Deba eine Vereinigung für das Management des so genannten “Geoparks der baskischen Küste” ins Leben gerufen, der sich schon bald weitere Gemeinden der Provinz Gipuzkoa wie Getaria, Zestoa, Azkoitia, Azpeitia und Elgoibar anschließen könnten. Diese Vereinigung wird eine Bewerbung für die Aufnahme des Gebietes Rasa Mareal sowie dessen Umgebung beim Europäischen Netzwerk der Geoparks  einreichen.

Nach der Definition der UNESCO handelt es sich bei einem Geopark um einen Ort, der durch seine wissenschaftliche Bedeutung, seine Einzigartigkeit, und seinen ästhetischen sowie didaktischen Wert gekennzeichnet ist. Die Jury des Europäischen Netzwerks der Geoparks wird die endgültige Entscheidung über die Aufnahme Ende 2010 treffen. Auf dem alten Kontinent existieren derzeit über dreißig Geoparks; Orte von großem landschaftlichen Reichtum, deren Besuch sich auf jeden Fall lohnt.

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