Apfelweinlokal Saison - Baskenland Tourismus

Wednesday, February 24th, 2010

Mitte Januar markierte der Zuruf Txotx! den Beginn der Apfelweinsaison. Seit dann und bis April haben wir die Möglichkeit, die neue Ernte natürlichen Apfelweins direkt aus den kupelas (Fässern) zu probieren.

Der ehemalige Prozess, den Apfelwein zu kosten und ihn in Flaschen abzufüllen, ist heute zu einem gastronomischen Fest geworden. Zu dieser Jahreszeit öffnen viele Apfelweinkellereien ihre Türe, um ein typisches Menü bestehend aus Kabeljau-Omelett, Kabeljau mit Paprika, T-bone Steak, Käse mit Quitte und Nüssen und leckerem Apfelwein zu bedienen. Typisch für die Apfelweinkellereien ist es, den Apfelwein stehend zu trinken, trotzdem gibt es Orte, wo dieser Tradition nicht bewährt wird. Der Tradition nach, wenn die Person, die sich um die Öffnung der Fässer kümmert, ein neues öffnet, schreit sie den Gästen am Tisch den Zuruf Txotx!. Dann nähern sie sich dem Fass, um selbst ihre Gläser zu füllen. Die kupelas befinden sich normalerweise in Räumen, die beim Esszimmer liegen.

Es gibt ungefähr 70 Apfelweinkellereien, die in 24 Ortschaften verteilt sind. Die Mehrheit von ihnen befinden sich in Astigarraga, Hernani, Usurbil und Urnieta, obwohl wir Apfelweinkellereien in anderen Gemeinden Gipuzkoas und sogar in Biskaya und Alava finden können. Heutzutage sind viele die Familien und Freunde, die während der Apfelweinsaison an dieser Tradition gern teilnehmen.

Aktivitäten in Astigarraga

Astigarraga veranstaltete am 13. Januar den Sagardo Berriaren Eguna (Tag des neuen Apfelweins). Wie auch in den vergangenen Jahren fand die Eröffnung des txotx im Apfelweinlokal Petritegi statt, wo die Mannschaft Real Sociedad das erste Fass mit dem Ausruf Gure Sagardo Berria (Unser neuer Apfelwein) anstach. Im Jahre 2009 war der Pilotaspieler Aimar Olaizola mit der Ausführung dieser Aufgabe betraut.

Aktivitäten in Hernani

Der Startschuss für die Apfelweinsaison fand am 17. Januar in Hernani mit der Teilnahme der baskischen Schauspielering Aizpea Goenaga statt.

Baskenland Tourismus | Die Flysch-Route soll zum Geopark werden

Wednesday, December 23rd, 2009

Die Gemeinden Zumaia, Mutriku und Deba haben eine Vereinigung ins Leben gerufen, um die Bewerbung in die Wege zu leiten.

Die Steilwände des Flyschs  zwischen Deba und Zumaia sind eine der beeindruckendsten Gegenden der baskischen Küste. Immer mehr Besucher werden ob der zerklüfteten Schönheit des ebenfalls als Rasa Mareal bekannten Gebietes in Erstaunen versetzt. Nun haben die Gemeinderäte von Zumaia, Mutriku und Deba eine Vereinigung für das Management des so genannten “Geoparks der baskischen Küste” ins Leben gerufen, der sich schon bald weitere Gemeinden der Provinz Gipuzkoa wie Getaria, Zestoa, Azkoitia, Azpeitia und Elgoibar anschließen könnten. Diese Vereinigung wird eine Bewerbung für die Aufnahme des Gebietes Rasa Mareal sowie dessen Umgebung beim Europäischen Netzwerk der Geoparks  einreichen.

Nach der Definition der UNESCO handelt es sich bei einem Geopark um einen Ort, der durch seine wissenschaftliche Bedeutung, seine Einzigartigkeit, und seinen ästhetischen sowie didaktischen Wert gekennzeichnet ist. Die Jury des Europäischen Netzwerks der Geoparks wird die endgültige Entscheidung über die Aufnahme Ende 2010 treffen. Auf dem alten Kontinent existieren derzeit über dreißig Geoparks; Orte von großem landschaftlichen Reichtum, deren Besuch sich auf jeden Fall lohnt.